Über uns


APFELSTRUDEL TRIFFT BAKLAVA ist ein interkulturelles Comedy-Eventformat entwickelt, konzipiert und ins Leben gerufen im Jahre 2010 von Özgür Ates, das mit Humor, Selbstironie und Alltagsbeobachtungen kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten feiert. 

Im Mittelpunkt stehen meist zwei Comedians mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen (sinngemäß „Apfelstrudel“ für den österreichisch/deutsch geprägten Raum und „Baklava“ für den südosteuropäisch-orientalischen Raum). In kurzen Sketchen, Gesprächen oder Challenges prallen Klischees, Familienrituale, Essgewohnheiten, Sprache und Mentalität aufeinander – liebevoll überspitzt, nie belehrend. 

Typische Elemente des Formats: 
- Humorvolle Vergleiche von Alltagskultur (Familie, Schule, Feiern, Essen) 
- Gegenseitiges Aufziehen mit bekannten Klischees – mit klarer Selbstironie 
- Dialogbasierte Comedy statt reiner Pointen-Abfolge 
- Themen, die viele junge Menschen mit Migrations- oder Mehrkultur-Erfahrung wiedererkennen 

Am Ende oft die Botschaft: Unterschiedlich, aber gar nicht so verschieden 
Der Titel steht symbolisch dafür, dass zwei Kulturen wie zwei Desserts sind: unterschiedlich im Geschmack, aber beide süß – und zusammen überraschend gut. 

IDEE
Die Gastarbeiter kamen – und mit ihnen gleich Döner, Shawarma, Dürüm, Kebap, Lahmacun, Falafel, Baklava, Lokum, Tee, Kaffee, Gebäck, Goldketten, Pinguine, Hupkonzerte, Hochzeiten, Bussi-Bussis und vieles mehr. Das multikulturelle Zusammenleben hat deutlich mehr positive Seiten, als viele wahrhaben wollen. Genau diese Vielfalt präsentieren wir mit Stand-up-Comedy und lassen sie mit Kunst, Kultur und Musik verschmelzen. Entdecken Sie Klischees und Nicht-Klischees, unterschiedliche Perspektiven und gegenseitige Sichtweisen auf verschiedenste Verhaltensweisen. Spannende Fragen werden endlich einmal beantwortet. Lachkrämpfe, pure Unterhaltung, Hintergrundinfos und Aha-Effekte sind garantiert. Vergessen Sie für einen Abend den Alltag, tanken Sie positive Energie und erleben Sie Unterhaltung pur – mit Momenten, die in Erinnerung bleiben. 

Bei „Apfelstrudel trifft Baklava“ ist Multikulti mehr als nur eine leere Phrase: Hier wird gelebt, wovon andere nur reden. Kein Wunder also, dass unsere weltoffenen und kulturbegeisterten Besucher ein großes Interesse an diesem Comedy-Format haben, das das multikulturelle Zusammenleben in Deutschland mit all seinen Facetten, seinem Witz und seinem Wahnsinn aufs Korn nimmt – und damit genau ins Schwarze trifft. Hier wird gesellschaftliche Vielfalt gefeiert und gelebt: Comedians und Besucher unterschiedlichster kultureller Hintergründe, Hautfarben, Nationalitäten, Religionen und sexueller Orientierungen kommen zusammen. So wird Comedy zum Botschafter für Verständnis und Verständigung. 

Mit viel Wortwitz und spannenden Einblicken deckt die Show echte wie auch missverstandene Klischees auf, parodiert alltägliche Gesprächssituationen und eröffnet neue Perspektiven, die zuvor fremd erschienen. Ein Format, das sich der interkulturellen Kommunikation widmet – nicht mit erhobenem Zeigefinger oder von oben herab, sondern mit einem Augenzwinkern. Zeitgemäß, treffend und genau auf den Geschmack des Publikums zugeschnitten.

ZIELE
Das Format verfolgt das Ziel, unterschiedliche Kulturen zusammenzubringen und gemeinsam einen gesellschaftlich relevanten wie auch amüsanten Abend zu erleben. Apfelstrudel trifft Baklava baut Barrieren und Vorurteile ab, leistet einen wichtigen kulturpolitischen Beitrag und fördert Verständigung, Verständnis und Toleranz. Die Show wird bundesweit in außergewöhnlichen Eventlocations, Theatern, öffentlichen Einrichtungen sowie Kultur- und Begegnungsstätten präsentiert.

MOTTO

Der deutsche Apfelstrudel ist historisch gesehen mit der bekannten türkischen Süßspeise Baklava verwandt, die aus hauchdünnem Teig und Pistazien oder Nüssen besteht. Einer Legende zufolge brachten die Araber das Gebäck in die Türkei, von wo es während der Belagerung Wiens im Jahr 1638 durch die Osmanen nach Europa gelangte. Nach dem Rückzug der Türken entdeckten die Wiener das Gebäck und gaben es an ihre Konditoren weiter. Diese entwickelten daraus den Apfelstrudel. 

Heute liegt beim Bäcker der warme Apfelstrudel friedlich neben dem Baklava – ein schönes Beispiel dafür, wie sich unterschiedliche Kulturen gegenseitig bereichern und ergänzen können.